Rundreise - Kambodscha Klassisch

Rundreise - Kambodscha Klassisch
Kambodscha
7 Tage / 6 Nächte
Phnom Penh - Tonle Sap - Siem Reap


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Besonderheiten dieser Reise
  • 7-tägige Rundreise durch Kambodscha ideal für Einsteiger
  • Besuch von Phnom Penh und Siem Reap mit Angkor
  • Bootsfahrt auf dem Tonle Sap
  • traditionelle Apsara Tanzshow mit Abendessen
  • tägliche Abreise & keine Mindestteilnehmerzahl

 

Eine unglaubliche Dichte an Erlebnissen, Eindrücken und Erkenntnissen verspricht dieser sieben Tage dauernde Reiseverlauf, mit denen die beiden wichtigsten Reiseziele Kambodschas abgedeckt werden. Die Entdeckungstour beginnt in der quirligen, rund eine Million Einwohner zählenden Hauptstadt Phnom Penh, die mit einem unverwechselbarem Charme, allerlei spannenden Sehenswürdigkeiten und einer verlockenden Gastronomie-Szene aufwarten kann. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Erkundung der weltberühmten Tempelanlagen von Angkor. Zudem können sich die Teilnehmer auf eine erlebnisreiche Schiffstour über den legendären Tonle Sap freuen – den größten Süßwasser-See Südostasiens.

Tag 01: Phnom Penh
Nach der Ankunft auf dem Flughafen von Phnom Penh erfolgt die Abholung durch einen englischsprachigen Reiseführer, der den Transfer zum reservierten Hotel im Zentrum begleitet. Die kambodschanische Hauptstadt zählte einst zu den schönsten Metropolen Südostasiens. Ungeachtet ihrer jüngsten, tragischen Geschichte hat sie sich noch viel von ihrem kolonialen Charme erhalten können. Weite Alleen, gelbfarbene Bauten und etliche Straßen-Restaurants mit einladendem Korbmobiliar reflektieren die glorreiche Vergangenheit. Das quirlige, von rund einer Million Menschen bevölkerte Phnom Penh erstreckt sich am Zusammenfluss des mächtigen Mekongs und des legendären Tonle Sap-Sees, doch auch die asiatischen und westlichen Traditionen vermischen sich hier in einer faszinierenden Weise. Am Nachmittag geht es in einem Cyclo, wie diese urigen Dreiräder als traditionelles Fortbewegungsmittel genannt werden, auf ausgesprochen unterhaltsame Weise durch das schachbrettartig angelegte Zentrum der lebendigen Stadt. Erster Anlaufpunkt ist der aus dem Jahr 1866 stammende Königspalast mit der berühmten Silberpagode. Ihr Name geht auf die 5.000 schweren, silbern schimmernden Platten zurück, die den Boden im Inneren schmücken. Doch auch die hier gezeigten Buddhastatuen aus Gold, Silber, Bronze und Kristall ziehen die Blicke der Besucher auf sich. Weiterhin an der Route liegt das eindrucksvolle Nationalmuseum. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung an Khmer-Kunst aus dem 4. bis 13. Jahrhundert. Gezeigt werden unzählige Einzelstücke, die die Macht der kambodschanischen Gottkönige widerspiegeln. Im hölzernen Dachgebälk des betagten Bauwerks hat sich eine imposante Fledermauskolonie eingerichtet. Natürlich darf auch ein Zwischenstopp am Wat Phnom nicht fehlen: Der Tempel thront auf einem Berg, wo die Gründung Phnom Penhs ihren Ausgang genommen haben soll. Nach der Rückkehr zum Hotel steht der Rest des Nachmittags zur freien Verfügung. Am Abend lockt ein landestypisches Abendessen im Romdeng. Dieses Restaurant fungiert als soziale Einrichtung, in der ehemalige Straßenkinder Tätigkeiten der Gastronomie erlernen können. Es liegt in einer sorgfältig restaurierten, wunderschönen Kolonialvilla mit eigenem Garten mitten im Stadtzentrum. Übernachtung in Phnom Penh. (A)

Tag 02: Phnom Penh – Choeung Ek – Phnom Penh
Heute sollen die Teilnehmer mehr über die Vergangenheit Kambodschas erfahren. Deshalb steht der Besuch des Tuol Sleng Genocide Museums auf dem Programm. Es befindet sich in einer ehemaligen Schule, die von den Roten Khmer nach ihrem Sieg 1975 in das berüchtigte Folter-Gefängnis „S 21“ verwandelt worden war. Der weitere Verlauf der Tour folgt dem Weg, den einst fast alle Insassen gegangen sind: Zu den Killing Fields von Choeung Ek. Diese extrem bewegenden Orte sind prägend für das richtige Verständnis, das Kambodscha und seinen Bewohnern entgegen zu bringen ist. Später wird der Ausflug nach Stung Meanchey fortgesetzt – einer Nachbargemeinde, in der sich ein Stützpunkt der humanitären Hilfsorganisation „Pour un Sourire d’ Enfant“ (auf Deutsch: Für das Lachen eines Kindes) befindet. Ziel ist es, die Schul- und Berufsausbildung von Straßenkindern zu fördern. Wer das Zentrum besucht, lässt sich meist schnell vom Lachen und der Fröhlichkeit der hier lebenden Kinder anstecken. Thematisch zu diesem Besuch passend, ist das Mittagessen im Le Lotus Blanc vorgesehen – einem Restaurant im Zentrum von Phnom Penh, das vielen Jugendlichen als Stätte einer gastronomischen Ausbildung dient. Der Rest des Tages ist für einen ausschweifenden Streifzug über die zahlreichen, bunten Märkte der kambodschanischen Hauptstadt frei gegeben. Der bekannteste ist der Zentralmarkt im Herzen Phnom Penhs – untergebracht in einem auffälligen, herrlichen Art Deco-Bauwerk aus den 1920-er Jahren. Hier kann sich die Schnäppchen-Jagd auf Kleidung, Souvenirs, Schmuck oder Lebensmittel erstrecken, während sich auf dem Russischen Markt zum Beispiel verlockende Stein- und Holzschnitzereien, Antiquitäten oder auch kambodschanische Seide erstehen lassen. Übernachtung in Phnom Penh. (F,M)

Tag 03: Phnom Penh – Tonle Sap – Phnom Penh
Am Morgen geht es an Bord eines privaten, hölzernen Schiffs, das seine Passagiere auf den Tonle Sap-See hinaus bringt. Da dieser als Speicherbecken des Mekongs fungiert, kann seine Größe erheblich variieren: Ist das Gewässer während der Trockenzeit knapp 2.500 Quadratkilometer groß, kann sich der Umfang in den Monaten der Monsunzeit um das Vierfache ausdehnen. Die Fahrt führt in Richtung Norden – vorbei an überfluteten Wäldern, mit tropischer Vielfalt belebten Vogelkolonien und auf gestelzten oder schwimmenden Häusern, deren Bewohner ein amphibisches Alltagsleben führen. Die Bewohner der Silber-Insel Koh Chen zum Beispiel haben sich auf die Silber- und Kupferschmiedekunst spezialisiert. Gern lassen sie sich über die Schulter schauen bei der Herstellung von dekorativen Gegenständen, wie sie bei traditionellen Zeremonien in der Pagode oder für Hochzeiten genutzt werden. Das Mittagessen wird an Bord serviert, am Nachmittag geht es zurück nach Phnom Penh. Übernachtung in Phnom Penh. (F,M)

Tag 04: Phnom Penh – Siem Reap
An diesem Morgen geht es von Phnom Penh mit einem privaten Transfer durch eine herrliche Landschaft aus Reisfeldern, Königspalmen und kleinen Dörfern nach Siem Reap, das nach etwa fünf Stunden erreicht wird. Die Provinzhauptstadt fungiert als Ausgangspunkt für die Erkundung der sagenhaften Tempel von Angkor, das einst die Hauptstadt des legendären Khmer-Reichs gebildet hat. Nach dem Bezug des Hotels bzw. einer kleinen Erholungspause geht es auf Erkundungstour. Sie beginnt mit den frühen Tempeln der Roluos-Gruppe, die im 8. und 9. Jahrhundert als erster Sitz der Gottkönige von Angkor fungiert hatten. Die nach rund 15 Kilometern erreichte Anlage besteht aus den Heiligtümern Bakong, Lolei und Preah Ko. Die Umgebung aus Reis- und Zuckerrohrfeldern ist typisch für Kambodscha und kann von den Teilnehmern stilgerecht per Ochsenkarren durchstreift werden – eine wahrlich amüsante Weise, um mit der ländlichen Region und ihren freundlichen Einwohnern in Kontakt zu kommen. In einer zeitgenössischen Pagode wird ein buddhistischer Mönch eine private Segnungszeremonie durchführen, um seinen Besuchern Gesundheit, Glück und eine sichere Reise wünschen. Nach diesem Erlebnis geht es zurück in das Hotel bzw. in die Mittagspause. Übernachtung in Siem Reap. (F)

Tag 05: Siem Reap
Nach dem Frühstück beginnt das Besichtigungsprogramm mit dem Besuch von Angkor Thom. Unter der Herrschaft von Jayarvarman VII fungierte dieser Ort einst als letzte Hauptstadt des großen Khmer-Reiches. Die Ruinenstätte ist von einer 8 Meter hohen, ein perfektes Quadrat bildenden Mauer umgeben. Betreten lässt sich die Anlage zum Beispiel durch das eindrucksvolle Süd-Tor, das mit Elefanten und vier gigantischen Gesichtern verziert ist. Auf jeder Seite des Eingangpfads findet sich eine Reihe von 54 Göttern und Dämonen, die die heilige Schlange Naga halten. Von hier geht es weiter zum Bayon-Tempel, der sich exakt im Mittelpunkt der ehemaligen Stadt erhebt. Das Meisterwerk aus dem 12. Jahrhundert wird für seine 54 Türme mit den rätselhaften Gesichtern gerühmt, die die 54 Provinzen des Khmer-Reiches symbolisieren sollten. Zu den wichtigsten Stationen der Erkundungstour zählen die „Terrasse der Elefanten“ und die „Terrasse des Lepra-Königs“, die mit aufwändig gestalteten Flachreliefs bezaubern. Der Nachmittag kann mit einem Bummel über die bunten Märkte von Siem Reap verbracht werden. Später besteht die Möglichkeit, bei der „Artisan d’Angkor“ vorbei zu schauen – einer 1992 gegründeten Organisation, die das traditionelle Kunsthandwerk unterstützt und jungen Leuten hilft, mit ihren Fertigkeiten den Lebensunterhalt zu verdienen. Während eines Rundgangs durch die Werkstatt lässt sich auf eindrucksvolle Weise beobachten, wie Holz- und Steinmaterialien bearbeitet oder lackiert werden, Seidenmalerei produziert oder eine Vergoldung von Gegenständen erzielt wird. Nach einer Erholungspause im Hotel lassen sich bei einer geführten Tour durch das Nationalmuseum von Siem Reap weitere Geheimnisse des Angkor-Zeitalters enträtseln. Das interaktive Museum hat etliche Artefakte ausgestellt und mithilfe von moderner Multimedia-Technologie in Szene gesetzt. Übernachtung in Siem Reap. (F)

Tag 06: Siem Reap
Der Tag beginnt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des „Small Circuit“ (kleiner Kreis) auf dem Programm. Die mit einem landestypischen Tuk Tuk arrangierte Tour beginnt mit Ta Prohm – zwischen der Mitte des 12. und dem Ende des 13. Jahrhunderts erbaut als berühmtester Tempel. Denn nachdem dieses Heiligtum im Dschungel wiederentdeckt wurde, war es im Original-Zustand belassen worden – das heißt, im festen Griff von imposanten Urwaldriesen und wuchernden Kletterpflanzen. Das macht dieses Bauwerk zu einem der meist fotografierten Tempelruinen von Angkor sowie zu einem der wichtigsten Schauplätze in dem mit Angelina Jolie verfilmten Lara Croft-Streifen „Tomb Raider“. Ebenfalls auf dem Programm steht ein Besuch von Banteay Kdei – einem buddhistischen Kloster aus dem spätem 12. Jahrhundert sowie von Srah Srang, das einst als Wasserbecken für rituelle Waschungen gedient hat. Anschließend wird die große Mittagshitze durch eine Erholungspause im Hotel ausgespart. Am Nachmittag werden die Teilnehmer von ihrem Tuk Tuk nach Angkor Wat gebracht. Der legendäre Haupttempel des archäologischen Feldes wurde während der Herrschaft von König Suryavarman II im frühen 12. Jahrhundert erbaut. Vorbild dafür war der Tempelberg Mount Meru als „Heimat der Götter“. Die Wände im Inneren sind mit Felsbildern und Flachreliefs bzw. Motiven der hinduistischen Mythologie und der Kriege geschmückt, die der Gottkönig geführt hatte. Vor allem aber wird Angkor Wat für seine legendären Apsara-Tänzerinnen gerühmt: Mehr als 2.000 der barbusigen Himmelsbotinnen - halb Mensch und halb göttlich – schmücken das eindrucksvolle Heiligtum. Besonders stimmungsvoll präsentiert sich der Tempel zum Sonnenuntergang, der die Besichtigungstour auf herrliche Weise abrundet. Einst über 30 Jahre gebaut worden ist an diesem Heiligtum, das heute als Wahrzeichen Kambodschas die Landesflagge ziert. Einen besonders reizvollen Abschluss soll diese erlebnisreiche Reise durch das letzte Abendessen erfahren: Die Teilnehmer können sich auf leckere, authentische Khmer-Speisen freuen, deren Genuss von einer herrlichen, traditionellem Apsara-Tanz-Show wird – ein Ereignis, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt. Übernachtung in Siem Reap. (F,A)

Tag 07: Siem Reap
Bis der Transfer zum Flughafen erfolgt, steht die Zeit zur freien Verfügung. (F)


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