Rundreise - Höhepunkte Laos
Laos
13 Tage / 12 Nächte
Chiang Rai - Pakbeng - Luang Prabang - Vang Vieng - Vientiane - Khong Island - Pakse
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Besonderheiten dieser Reise
- 13-tägige Laos Rundreise von Chiang Rai (Thailand) nach Pakse
- Flussfahrt auf dem Mekong
- paradiesische Kuang Si-Wasserfälle & Pak Ou Höhlen
- Bolaven Plateau & Elefantensafari in Tad Lo
- tägliche Abreise möglich & keine Mindestteilnehmerzahl
Diese spannende Rundreise bietet sich an, um in 13 Tagen einen umfassenden Eindruck von diesem exotischen und authentischen Land im Herzen Südostasiens zu gewinnen. Sie beginnt mit einer reizvollen Flussreise über den Mekong bzw. einem Besuch der ehemaligen Königsstadt Luang Prabang, die als spirituelles Herz von Laos gilt. Auf dem Landweg geht es über das landschaftlich reizvolle Vang Vieng zur Hauptstadt Vientiane und von dort aus weiter in den tiefen Süden. Dieser geheimnisvolle Landesteil wird erst von wenigen westlichen Touristen besucht, obwohl er mit eindrucksvollem Weltkulturerbe der UNESCO, Überbleibseln der französischen Kolonialzeit und spektakulären Naturwundern lockt.
Tag 01: Chiang Rai
Nach der Ankunft auf dem Flughafen erfolgt der Transfer in die Stadt bzw. der Bezug des reservierten Hotels. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Chiang Rai.
Tag 02: Chiang Rai – Huay Xai – Pakbeng
Am frühen Morgen geht es von Chiang Rai zum laotischen Grenzort Huay Xai. Sobald die Einreise-Formalitäten erledigt sind, besteigen die Teilnehmer ein Schiff der Pak Ou-Flotte. Aus Holz erbaut, komfortabel und wendig, eignet es sich perfekt für eine gemächliche, entspannte Reise über den Mekong. Die Strecke nach Pakbeng (ohne Reiseleitung) bietet mehrere, reizvolle Zwischenstopps bzw. die Möglichkeit, das seit Jahrhunderten nahezu unveränderte ländliche Leben am Ufer des mächtigen Stroms kennen zu lernen. Die Ankunft erfolgt am späten Nachmittag. Übernachtung in Pakbeng. (F,M,A)
Tag 03: Pakbeng – Luang Prabang
Heute geht es an Bord weiter nach Luang Prabang (ohne Reiseleitung). Unterwegs ist ein Besuch der Höhlen von Pak Ou vorgesehen. Das in steil aufragenden Bergen direkt am Fluss liegende Labyrinth wird von Tausenden Buddha-Statuen aus Metall oder Holz bevölkert, die teilweise sogar bis zu 300 Jahre alt sein sollen. Auf dem weiteren Wasserweg nach Luang Prabang ist ein Zwischenstopp in dem Dorf Ban Xang Hai vorgesehen, dessen Bewohner sich auf die Herstellung von Reiswein und Tonwaren spezialisiert haben. Übernachtung in Luang Prabang. (F,M)
Tag 04: Luang Prabang
Nach dem Frühstück beginnt die Erkundung der einstigen Hauptstadt des Lan Xang-Königreichs. Von der UNESCO 1995 als besterhaltener Ort Südostasiens zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt, wird das von grünenden Bergen und zwei Flüssen umrahmte Luang Prabang für seine historischen Tempelanlagen, das architektonische Erbe der französischen Kolonialzeit und die einzigartige Atmosphäre gerühmt. Zu den Höhepunkten der Tour zählt die 1560 erbaute Tempelanlage Wat Xieng Thong. Sie findet sich direkt am Mekong und verkörpert mit ihrer Architektur, Meisterwerken der Handwerkskunst und Reliquien den typischen Stil des laotischen Nordens. Später wird als ältester Tempel der Stadt der 1513 erschaffene Tempel Wat Wisunalat (Wat Visoun) besucht. Hier ist besonders die Sammlung hölzerner Buddhafiguren aus dem 15. und 16. Jahrhundert sehenswert. An der weiteren Route durch Luang Prabang liegen der 1821 erbaute Wat Mai, die 1910 errichtete Stupa Wat That Luang sowie der im thailändischen Stil konzipierte Tempel Wat Saen. Übernachtung in Luang Prabang. (F)
Tag 05: Luang Prabang – Kuang Si – Ban Tha Baen – Luang Prabang
Heute geht es zu den paradiesischen Fluten der Kuang Si-Wasserfälle, die 32 Kilometer von Luang Prabang entfernt liegen. Sie rauschen über mehrere Ebenen einer Kalksteinformation und lassen eine Reihe von türkisfarbenen, schimmernden Schwimmbecken entstehen, die sich an heißen Tagen – umgeben von dichtem Dschungelgrün – als perfekte Abkühlung anbieten (zum Baden sollte ein Sarong angelegt werden). Alternativ oder zusätzlich lassen sich entlang naturnaher Pfade angenehme Spaziergänge unternehmen. Später wird das malerische Khamu-Dorf Ban Tha Baen besucht, das unter anderem durch seine sehenswerte, traditionelle Wasser-Reismühle besticht. Zurück in Luang Prabang, steht ein Besuch im ehemaligen Königspalast auf dem Programm. Zwischen 1905 und 1909 errichtet, dient er heute als Nationalmuseum (dienstags und sonntags geschlossen) und beherbergt eine sehenswerte Sammlung von historischen Gegenständen. Als letzte Etappe dieses erfüllten Tages ist der 100 Meter hohe, über 328 Stufen zu erreichende Gipfel des Mount Phousi vorgesehen. Von hier oben lässt sich ein herrlicher Blick über den beschaulichen Ort, die beiden Flüsse und die Berge genießen – sowie mit etwas Glück auch ein farbenfroher, romantischer Sonnenuntergang. Der Abend sollte in einem der zahlreichen romantischen Restaurants und für diese Stadt typischen, stilvollen Kneipen ausklingen. Übernachtung in Luang Prabang. (F)
Tag 06: Luang Prabang – Vang Vieng
Sobald sich die Teilnehmer mit dem Frühstück gestärkt haben, geht es auf dem Landweg über Muang Kasi und Ban Phatang nach Vang Vieng. Mit dem Rucksacktourismus der 1990-er Jahre zu beachtlicher Größe heran gewachsen, fasziniert der eindrucksvolle, lebendige Ort mit einer atemberaubenden landschaftlichen Einbettung durch den Fluss Nam Song und bizarre, von Höhlen durchzogenen Kalksteinformationen. Übernachtung in Vang Vieng. (F)
Tag 07: Vang Vieng – Tham Chang – Tham Xang – Vang Sang – Vientiane
Das heutige Programm beginnt mit einer Besichtigung der Tham Chang-Höhle. Im frühen 19. Jahrhundert fungierte für die einheimische Bevölkerung als Zufluchtsort vor den marodierenden Chinesen. Später wird die Tham Xang-Höhle erkundet. Auch Elefanten-Höhle genannt, enthält sie einige Buddha-Figuren sowie einen Fußabdruck Buddhas. Mit Vang Sang – einer Einsiedelei buddhistischer Mönche aus dem 11. Jahrhundert – wird ein weiterer Höhepunkt des Tages erreicht. Weitere Auflockerung auf der Strecke nach Vientiane verspricht ein Streifzug über den Markt von Thalat. Nachdem die Hauptstadt erreicht ist, erfolgt der Bezug des Hotels. Übernachtung in Vientiane. (F)
Tag 08: Vientiane
Nach dem Frühstück beginnt die Erkundung der Metropole. Mit rund 400.000 Einwohnern liegt sie beschaulich am Mekong und verfügt über eine Vielzahl von sehenswerten buddhistischen Tempelanlagen und bunt-belebten Märkten, die zum Bummeln und Einkaufen einladen. An der Route liegen unter anderem das gold schimmernde Wat Pha That Luang, der eindrucksvolle Triumphbogen Anousavari (Patuxai), der 1565 von König Setthathirat erbaute ehemalige Königstempel Ho Phra Keo sowie das besonders sehenswerte Kloster Wat Si Saket, das von einer Mauer mit 2.000 Buddha-Statuen aus Silber und Keramik umgeben ist. Als stadtweit einziger Tempel hatte dieses Heiligtum den Angriff der Siamesen von 1828 fast unversehrt überstanden. Als letzter Höhepunkt des Tages wartet der Sonnenuntergang am Mekong, der sich besonders stimmungsvoll aus einem der zahlreichen Restaurants am Ufer des breiten Stroms genießen lässt. Übernachtung in Vientiane. (F)
Tag 09: Vientiane – Pakse – Tad Lo
Morgens erfolgt der Transfer zum Flughafen. Nach der Landung in Pakse geht es zum Tad Lo-Resort, das als ausgesprochen reizvolle Unterkunft mit kleinen, behaglichen Bungalows auf dem Weg zur Provinz Salavan liegt. Die Strecke führt in nordöstlicher Richtung durch die Ortschaften Ban Loangam und Loangam. Die Provinz hat rund 250.000 Einwohner, von denen etliche weniger bekannten Mon-Khamu-Minderheiten angehören – wie den Ta-oy, Lavai, Katang, Katu oder den Kado. Als Hauptattraktion von Salavan gilt das legendäre Bolaven-Plateau. Es erstreckt sich über eine Weite von 10.000 Quadratkilometern, erreicht bis zu 800 Metern Höhe und ist der wichtigste Ort für die Produktion laotischen Kaffees. Übernachtung in Tad Lo. (F)
Tag 10: Tad Lo – Pakse – Khong Island
Heute wird die reizvolle Umgebung des Tad Lo-Resorts erkundet, in der sich mehrere eindrucksvolle Wasserfälle verbergen. Am spektakulärsten ist der Tad Fane, der als prächtiges Schauspiel der Natur über sagenhafte 120 Meter donnernd in eine Schlucht stürzt. Weiterhin für Abwechselung sorgt der vorgesehene Ritt auf dem Rücken eines Elefanten. Später geht es über Pakse südlich am Ostufer des Mekongs entlang zur Provinz Champasak. Nur acht Kilometer von der gleichnamigen Provinzhauptstadt entfernt, liegen die im Jahr 1866 von Mekong-Forscher Francis Garnier wiederentdeckten, geheimnisvollen Ruinen des „Bergtempels“. Aus dem 6. Jahrhundert stammend, schmiegen sie sich mit imposanten Treppen, rituellen Wasserbecken, Galerien und Reliefs an einen sanften, grünenden Hügel. Das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Heiligtum wurde von den Herrschern des Khmer-Reiches erbaut – und zwar noch vor dem legendären Angkor Wat in der heutigen Provinz Siem Reap. Ein weiterer Höhepunkt des Tages erwartet die Teilnehmer mit dem Erreichen der Region Si Phan Don, die – je nach Jahreszeit und Wasserstand des Mekongs – aus bis zu 4.000 kleinen Eilanden besteht. Denn hier dehnt sich der Strom auf eine Breite von 14 Kilometern aus – durch zahllose Felsen und Sandbänke aufgeteilt in eine faszinierende Landschaft aus sprudelnden Stromschnellen und Wasserfällen. Übernachtung auf Khong Island. (F)
Tag 11: Khong Island – Insel Khon
Wenn sich die Teilnehmer mit einem Frühstück gestärkt haben, geht es auf eine rund zweistündige Bootsfahrt auf dem Mekong, die von der Insel Khong zur Insel Khon führt. Unter anderem steht ein Besuch des Dorfs Ban Khon auf dem Programm, wo sich noch einige Bauten aus der französischen Kolonialzeit finden, und der Tempel Wat Khon Tai besichtigt wird. Außerdem geplant ist ein Besuch des Naturspektakels von Lip Hi – bestehend aus einer Gruppe atemberaubender Wasserfälle, die zwischen der Insel Don Khone und der kambodschanischen Grenze rauschen. Ihr ursprünglicher Name Tad Somphamit bedeutet auf Deutsch: Geisterfalle. Die Einheimischen verehren diese Wasserfälle, da sie glauben, dass sie als Falle für böse Geister fungieren. Übernachtung auf der Insel Khon. (F)
Tag 12: Insel Khon – Pakse
Im Mittelpunkt des heutigen Tages steht ein Ausflug in den südlichsten Zipfel von Laos bzw. zum eindrucksvollen Wasserfall Khone Papheng. Nahe der Grenze zu Kambodscha ist dies der einzige Teil des über 4.350 Kilometer langen Mekongs, der nicht per Boot befahrbar ist. Südlich der Insel Khon strömt der Mekong auf einer Strecke von 13 Kilometern mit schäumenden Stromschnellen und etlichen, tosenden Wasserfällen in Richtung Kambodscha. Nach dem Genuss dieser wunderbaren, landschaftlichen Impressionen erfolgt die Rückreise nach Pakse. Übernachtung in Pakse. (F)
Tag 13: Pakse
Nach dem Frühstück steht die Zeit zur freien Verfügung – bis der Transfer zum Flughafen oder zur thailändischen Grenze erfolgt. (F)