Rundreise - Höhepunkte Kambodscha
Kambodscha
8 Tage / 7 Nächte
Phnom Penh – Kampong Cham – Stung Treng – Kratie – Kampong Thom – Sambor Prei Kuk – Siem Reap
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Besonderheiten dieser Reise
- 8-tägige Rundreise mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kambodschas
- Besuch in Stung Treng am Sekong Fluss
- Baumpflanzprojekt in Kratie
- Besichtigungen von Sambor Prei Kuk
- tägliche Abreise & keine Mindestteilnehmerzahl
Dieser achttägige Reisebaustein verbindet auf ideale Weise faszinierende Naturwunder mit den landesweit wichtigsten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und der Unterstützung sinnvoller, touristischer Hilfsprojekte. Zunächst geht es entlang des Mekongs in den hohen Norden Kambodschas, wobei die Reiseroute mit zahlreichen spannenden und auch romantischen Höhepunkten gespickt ist. Später werden, ausgehend von der Provinzhauptstadt Siem Reap, die bedeutendsten Heiligtümer des Angkor-Reichs besichtigt – allem voran natürlich der fünftürmige Haupttempel Angkor Wat. Über 30 Jahre soll an dieser imposanten Anlage einst gebaut worden sein, die als Wahrzeichen Kambodschas gilt und auch die Landesflagge ziert. Den Abschluss der Reise bildet eine erlebnisreiche Bootsfahrt über den faszinierenden Tonle Sap-See – dem größten Binnengewässer Südostasiens, das mit einem reichhaltigen amphibischen Alltagsleben besticht.
Tag 01: Phnom Penh
Nach der Ankunft auf dem Flughafen von Phnom Penh erfolgt die Abholung durch den Reiseführer, der den Transfer zum reservierten Hotel im Zentrum begleitet. Die kambodschanische Hauptstadt zählte einst zu den schönsten Metropolen Südostasiens. Ungeachtet ihrer jüngsten, tragischen Geschichte hat sie sich noch viel von ihrem kolonialen Charme erhalten können. Weite Alleen, gelbfarbene Bauten und etliche Straßen-Restaurants mit einladendem Korbmobiliar reflektieren die glorreiche Vergangenheit. Es geht zum - aus dem Jahr 1866 stammenden - Königspalast mit der berühmten Silberpagode. Ihr Name geht auf die 5.000 schweren, silbern schimmernden Platten zurück, die den Boden im Inneren schmücken. Doch auch die hier gezeigten Buddhastatuen aus Gold, Silber, Bronze und Kristall ziehen die Blicke der Besucher auf sich. Weiterhin an der Route liegt das eindrucksvolle Nationalmuseum. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung an Khmer-Kunst aus dem 4. bis 13. Jahrhundert. Gezeigt werden unzählige Einzelstücke, die die Macht der kambodschanischen Gottkönige widerspiegeln. Im hölzernen Dachgebälk des betagten Bauwerks hat sich eine imposante Fledermauskolonie eingerichtet. Weitere Eindrücke davon lassen sich bei einer Flussfahrt gewinnen, die auf besonders stimmungsvolle Weise mit dem Zeitpunkt des Sonnenuntergangs zusammen fallen soll.
Tag 02: Phnom Penh – Kampong Cham – Stung Treng
Von der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh geht es in Richtung Norden nach Stung Treng. Unterwegs gilt es, die relativ weite Strecke durch mehrere erlebnisreiche Zwischenstopps aufzulockern. In der Provinz Kampong Cham zum Beispiel wird der Tempel Wat Nokor besucht, der für seine schönen Wandgemälde bekannt ist. Nach einem kurzen Streifzug durch die Provinzhauptstadt und ihre typischen Märkte geht es weiter zu einer der zahlreichen, hier liegenden Gummibaum-Plantagen. Während einer geführten Tour lässt sich mehr über die Bewirtschaftung und die Produktion der zähen, weißen Flüssigkeit erfahren. Als Marschverpflegung wird ein Lunchpaket gereicht. Sobald Stung Treng erreicht ist, erfolgt der Bezug des Hotels. Das Abendessen ist im „Tonle Tourism Trading Center“ vorgesehen, wo junge Kambodschaner die Prinzipien der Gastronomie beigebracht bekommen. Deshalb vereint sich das hier aufgefahrene, köstliche Khmer-Mahl mit einem besonderen, sehr persönlichen Service. Übernachtung in Stung Treng. (F,M,A)
Tag 03: Stung Treng – Kratie
In einem örtlichen, nahe einem Markt liegenden Restaurant wird das Frühstück eingenommen. Anschließend erfolgt der Besuch des Projektes „‚Mekong Blue“. Als örtliches Zentrum der Seidenweberei-Zentrum bietet es Arbeit für benachteiligte, junge Frauen in dieser einsamen Gegend. Bei einer interessanten Führung lässt sich natürlich auch etwas von der wunderschönen Seide als Souvenir erwerben, die das Siegel „UNESCO Seal of Excellence“ trägt. Später wird die Reise in Richtung Süden fort gesetzt. Auf dem Weg nach Kratie steht ein Aufenthalt in dem Dorf Sambo auf dem Programm, wo das Heiligtum Wat Sorsor Mouy Roy besucht werden soll. Die sogenannte „100 Pillars Pagoda“ (100-Säulen-Pagode) ist ein bedeutendes historisches und kulturelles Bauwerk, um das sich die Legende einer Prinzessin und eines Krokodils rankt. Die einheimischen Jugendlichen spielen gern traditionelle Musikinstrumente – eine Kunst, die nach der Pol-Po-Zeit in Vergessenheit zu geraten drohte. Die Kinder freuen sich stets, den westlichen Besuchern ihre Talente vorzuführen. Nach dem Mittagessen werden sich entlang des Mekongs herrliche, landschaftliche Ausblicke eröffnen. Denn in Kampi – dem besten Ort, um die seltenen Irrawady-Delfine zu beobachten, wird abermals ein Boot bestiegen, um zu den bevorzugten Plätzen der selten gewordenen Tiere zu gelangen. Sobald sich der erste Delfin gezeigt hat, wird der Motor abgestellt, so dass sich die Passagiere in aller Ruhe auf die Tiere einlassen können – und umgekehrt. Dieser spannende Ausflug wird rund 1 bis 1,5 Stunden in Anspruch nehmen. Zurück in Kratie (die Transferzeit liegt bei jeweils rund 30 Minuten), steht der Nachmittag zur freien Verfügung, so dass man sich im Hotel entspannen oder die kleine Stadt auf eigene Faust erkunden kann. Übernachtung in Kratie. (F,A)
Tag 04: Kratie
Nach dem Frühstück im Hotel wird mit einer zehnminütigen Bootsfahrt Koh Trong erreicht. Diese mitten im Mekong liegende Insel ist besonders typisch für das kambodschanische Landleben, bei dem die Sicherung der Existenz vom Ertrag aus Reis- und Obstanbau abhängt. Natürlich dürfen sich die Besucher hier auch mal an einer Pomelo-Frucht (je nach Saison) versuchen – wie sie hier besonders gut gedeihen sollen... Für diese Erkundungstour hat man die Wahl zwischen einer Fortbewegung mit dem Pferdefuhrwerk oder per Fahrrad. Zunächst soll es zum Tempel der Insel gehen, der mit einer besonderen Aktivität aufwarten kann: Ein ortsansässiger Bauer hat hier ein Baumpflanz-Projekt initiiert, um die einst mit dichtem Wald überzogene Insel zu rekultivieren. Jeder kann dabei helfen, in dem er einen eigenen Baum pflanzt, der dann ein Schild mit dem Namen des Stifters tragen wird. Auf diese Weise lässt sich – so weit entfernt von der Heimat – eine besonders positive Spur in Kambodscha hinterlassen. Nach dieser körperlichen Betätigung ist die Entspannung bei einem traditionellen, kambodschanischen Mittagessen angesagt bzw. unter einem der Pomelo-Bäume direkt am Fluss. Auf der weiteren Route können örtliche Früchte probiert werden. Natürlich wird auch das vietnamesische schwimmende Dorf an der südlichen Spitze der Insel besucht, bevor es am Nachmittag mit dem Boot zurück nach Kratie geht. Der Abend steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Kratie. (F,M)
Tag 05: Kratie – Chhlong – Kampong Cham – Kampong Thom
Nachdem sich die Teilnehmer im Hotel mit einem Frühstück gestärkt haben, beginnt die Fahrt in Richtung Süden nach Kampong Thom. Unterwegs ist ein Zwischenstopp in Chhlong geplant. Der kleine Ort wird nach rund 45 Minuten erreicht und besticht durch seine zahlreichen Bauten aus der französischen Kolonialzeit, die einen ganz besonderen Zauber ausstrahlen. Beim Erreichen von Kampong Cham nach weiteren 2,5 Stunden wird ein örtliches Restaurant angesteuert, um ein leckeres Mittagessen einzunehmen. Nach einem kurzen Streifzug durch die Provinzhauptstadt mit ihrem bunt-belebten Markt geht es weiter nach Kampong Thom, das nach etwa 2 Stunden erreicht ist. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, um am Schwimmbad des Hotels zu entspannen oder die Provinzhauptstadt auf eigene Faust zu erkunden. Übernachtung in Kampong Thom. (F,M)
Tag 06: Kampong Thom – Sambor Prei Kuk – Siem Reap
Sobald das Frühstück eingenommen ist, steht eine Visite des nur selten besuchten archäologischen Felds Sambor Prei Kuk auf dem Programm. Dieses Heiligtum präsentiert sich als eine der wichtigsten vor-angkorianischen Stätten des Landes und findet sich auf der Liste der potenziellen Kulturgüter, die als Weltkulturerbe der UNESCO vorgeschlagen werden sollen. Sambor Prei Kuk wurde im Chenla-Zeitalter während des 6. und 7. Jahrhunderts errichtet. Mithilfe des Reiseführers geht es zu den interessantesten der insgesamt über 100 gut erhaltenen, im Wald verstreuten Tempel. Die drei Hauptanlagen sind durch kleine schattige Wege verbunden. Bei einem Spaziergang durch den Dschungel ergeben sich immer wieder atemberaubende Anblicke, während durch den Besuch sogar ein regionales Tourismus-Projekt unterstützt wird: Die sieben Dörfer im Bereich der Ruinenstätte praktizieren noch immer ihre alte Handwerkskunst, bei der Materialien wie Bambus und Rattan verarbeitet werden. Die Produkte werden von der Gemeinde unter anderem im „Isanborei Craft Hut“ als Souvenirs verkauft. Aber auch wer in den hier liegenden Picknickhütten eine einfache, schmackhafte Mahlzeit bestellt, leistet einen Beitrag für den Lebensunterhalt und die Zukunftsfähigkeit der Bewohner. Nach dem Essen geht es weiter nach Siem Reap, das nach etwa 2,5 - 3 Stunden erreicht ist. Der Bezug des Hotels verbindet sich mit einer kleinen Ruhepause. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Siem Reap. (F,M)
Tag 07: Siem Reap
Nach dem Frühstück ist die Erkundung von Angkor Thom vorgesehen. Dabei handelt es sich um die letzte Hauptstadt des großen Reiches der Khmer unter der Herrschaft von Jayavarman VII. Die Stadt ist umringt von einer acht Meter hohen Mauer, deren Seiten jeweils vier Meter lang sind, so dass sich ein perfektes Quadrat ergibt. Doch die Ruinenstätte soll nicht der einzige Höhepunkt bleiben: Auf dem Rücken eines Elefanten geht es durch das antike Süd-Tor, das auf eindrucksvolle Weise mit in Stein gemeißelten Elefanten und vier Riesen-Gesichtern verziert wird. Von hier geht es weiter zum Bayon-Tempel, der sich exakt im Mittelpunkt der ehemaligen Stadt erhebt. Das Meisterwerk aus dem 12. Jahrhundert wird für seine 54 Türme mit den rätselhaften Gesichtern gerühmt, die die 54 Provinzen des Khmer-Reiches symbolisieren sollten. Zu den wichtigsten Stationen der Erkundungstour zählen die „Terrasse der Elefanten“ und die „Terrasse des Lepra-Königs“, die mit aufwändig gestalteten Flachreliefs bezaubern. Die Tour beginnt mit Ta Prohm – zwischen der Mitte des 12. und dem Ende des 13. Jahrhunderts erbaut als berühmtester Tempel. Denn nachdem dieses Heiligtum im Dschungel wiederentdeckt wurde, wurde es im Original-Zustand belassen – das heißt, im festen Griff von imposanten Urwaldriesen und wuchernden Kletterpflanzen. Das macht Ta Prohm zu einem der meist fotografierten Tempelruinen von Angkor. Zudem auf dem Programm steht ein Besuch von Banteay Kdei – einem buddhistischen Kloster aus dem spätem 12. Jahrhundert sowie von Srah Srang, das einst als Wasserbecken für rituelle Waschungen gedient hat. Anschließend geht es erst einmal zurück zum Hotel, um der Mittagshitze zu entgehen. Am Nachmittag steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Angkor Wat. Der Haupttempel des archäologischen Feldes wurde während der Herrschaft von König Suryavarman II im frühen 12. Jahrhundert erbaut. Vorbild dafür war der Tempelberg Mount Meru als „Heimat der Götter“. Die Wände im Inneren sind mit Felsbildern und Flachreliefs bzw. Motiven der hinduistischen Mythologie und der Kriege geschmückt, die der Gottkönig geführt hatte. Vor allem aber ist Angkor Wat für seine legendären Apsara-Tänzerinnen berühmt: Mehr als 2.000 der barbusigen Himmelsbotinnen - halb Mensch und halb göttlich – schmücken das eindrucksvolle Heiligtum. Besonders stimmungsvoll präsentiert sich der Tempel zum Sonnenuntergang, der die Besichtigungstour auf herrliche Weise abrundet. Nach der Rückkehr in das Hotel steht der Abend zur freien Verfügung. (F)
Tag 08: Siem Reap
Nach dem Frühstück geht es in einem ortsüblichen Boot über den Tonle Sap bzw. den größten Süßwassersee Südostasiens. Da er als Speicherbecken des Mekongs fungiert, kann er sich in der Regenzeit bis auf die vierfache Fläche ausdehnen. Mit Kampong Phluck wird ein typisches Dorf aus Stelzenhäusern besucht, in dem die Einheimischen über und mit den Fluten des riesigen Sees leben. Doch auch die schwimmenden Häuser und überfluteten Wälder zeugen vom faszinierenden, amphibischen Leben des Tonle Sap. Anschließend geht es zwecks Rück- oder Weiterflug zum Flughafen. (F)
Hinweis: Wegen des geringen Wasserstands in der Trockenzeit ist die Bootsfahrt nur von September bis Dezember möglich. Alternativ kann ein Besuch von Chong Kneas angeboten werden.