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Rundreise - Große Rundreise Kambodscha Kambodscha
13 Tage / 12 Nächte
Phnom Penh - Kampong Cham - Kratie - Kampong Thom - Siem Reap - Battambang - Kambong Chhnang - Oudong - Phnom Penh
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Besonderheiten dieser Reise
- 13-tägige umfassende Rundreise durch Kambodscha
- Phnom Penh, Siem Reap mit Angkor, Battambang und Ratanakiri zu den Irrawaddy Flussdelfinen
- Bootsfahrt auf dem Tonle Sap und Überlandfahrten
- Fahrt mit dem Bamboo Train in Battambang
- tägliche Abreise & keine Mindestteilnehmerzahl
Wie es der Name dieser Rundreise bereits verheißt, gibt es kein Programm, das die Besucher tiefer in das Land der Khmer eintauchen lässt als dieser 13-tägige, besonders vielversprechende Tourenverlauf. Er führt nicht nur in die quirlige Hauptstadt Phnom Penh, zu den weltberühmten Tempelanlagen von Angkor und hinaus auf den Tonle Sap als größtem Süßwasser-See Südostasiens, sondern auch den Mekong hinauf bis in die Irrawaddy-Delfin-Provinz Kratie oder zu der noch reichlich verträumten Metropole Battambang, die bisher ebenfalls noch nicht an der gängigen Touristenroute für Kambodscha liegt. Zudem lässt diese Rundreise den Teilnehmern erfreulich viel Zeit, sich zwischendurch mal zu entspannen oder stattdessen auch mal etwas auf eigene Faust zu unternehmen.
Tag 01: Phnom Penh Nach der Ankunft auf dem Flughafen von Phnom Penh erfolgt die Abholung durch den Reiseführer, der den Transfer zum reservierten Hotel im Zentrum begleitet. Die kambodschanische Hauptstadt zählte einst zu den schönsten Metropolen Südostasiens. Ungeachtet ihrer jüngsten, tragischen Geschichte hat sie sich noch viel von ihrem kolonialen Charme erhalten können. Weite Alleen, gelbfarbene Bauten und etliche Straßen-Restaurants mit einladendem Korbmobiliar reflektieren die glorreiche Vergangenheit. Das quirlige, von rund einer Million Menschen bevölkerte Phnom Penh erstreckt sich am Zusammenfluss des mächtigen Mekongs und des legendären Tonle Sap-Sees, doch auch die asiatischen und westlichen Traditionen vermischen sich hier in einer faszinierenden Weise. Erste Eindrücke davon lassen sich bei einer Flussfahrt gewinnen, die auf besonders stimmungsvolle Weise mit dem Zeitpunkt des Sonnenuntergangs zusammen fallen soll. Am Abend lockt ein landestypisches Abendessen im Romdeng. Dieses Restaurant fungiert als soziale Einrichtung, in der ehemalige Straßenkinder Tätigkeiten der Gastronomie erlernen können. Es liegt in einer sorgfältig restaurierten, wunderschönen Kolonialvilla mit eigenem Garten mitten im Stadtzentrum. Übernachtung in Phnom Penh. (A)
Tag 02: Phnom Penh Am Morgen geht es in einem Cyclo, wie diese urigen Dreiräder als traditionelles Fortbewegungsmittel genannt werden, auf ausgesprochen unterhaltsame Weise durch das schachbrettartig angelegte Zentrum der lebendigen Stadt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Ein erster Zwischenstopp ist am Wat Phnom vorgesehen: Der Tempel thront auf einem Berg, wo die Gründung Phnom Penhs ihren Ausgang genommen haben soll. Dann geht es weiter zum aus dem Jahr 1866 stammenden Königspalast mit der berühmten Silberpagode. Ihr Name geht auf die 5.000 schweren, silbern schimmernden Platten zurück, die den Boden im Inneren schmücken. Doch auch die hier gezeigten Buddhastatuen aus Gold, Silber, Bronze und Kristall ziehen die Blicke der Besucher auf sich. Weiterhin an der Route liegt das eindrucksvolle Nationalmuseum. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung an Khmer-Kunst aus dem 4. bis 13. Jahrhundert. Gezeigt werden unzählige Einzelstücke, die die Macht der kambodschanischen Gottkönige widerspiegeln. Im hölzernen Dachgebälk des betagten Bauwerks hat sich eine imposante Fledermauskolonie eingerichtet. Später sollen die Teilnehmer mehr über die unglaubliche, dunkle Vergangenheit Kambodschas erfahren, indem sie das Tuol Sleng Genocide Museum besuchen. Es befindet sich in einer ehemaligen Schule, die von den Roten Khmer nach ihrem Sieg 1975 in das berüchtigte Folter-Gefängnis „S 21“ verwandelt worden war. Der weitere Verlauf der Tour folgt dem Weg, den einst fast alle Insassen gegangen sind: Zu den Killing Fields von Choeung Ek… Diese extrem bewegenden Orte sind prägend für das richtige Verständnis, das Kambodscha und seinen Bewohnern entgegen zu bringen ist. Wer mag, kann als Alternative oder zusätzlich einen Bummel über den Russischen Markt unternehmen, der sich zu den attraktivsten der Metropole zählen lässt. Hier finden Sie schöne Textilien aus einheimischer Produktion, Korbwaren und Holzschnitzereien, Schmuck und Antiquitäten oder auch Lebensmittel. Übernachtung in Phnom Penh. (F)
Tag 03: Phnom Penh – Kampong Cham – Kratie Heute beginnt eine Tour entlang des Mekongs bzw. in Richtung Norden. Nach rund 2,5 Stunden ist Kampong Cham erreicht – eine am Ufer liegende, ehemalige Handelsstation aus der französischen Kolonialzeit. Nach einer Erkundungstour durch den Ort geht es weiter zum Wat Nokor, der als buddhistischer Tempel aus dem 11. Jahrhundert stammt. Dann erfolgt die Weiterreise in die Hauptstadt der Provinz Kratie. Nach dem Bezug des Hotels steht der Rest des Nachmittags zur freien Verfügung – zum Beispiel für einen Spaziergang durch diesen angenehmen Ort am Ufer des mächtigen Mekongs. Am Abend erwartet die Teilnehmer mit dem Besuch des historischen Tempel Wat Rokakandal eine besondere Sehenswürdigkeit: Das direkt am Strom liegende Heiligtum fasziniert mit einzigartigen Wandgemälden, während die Sonne langsam im Horizont versinkt. Das Abendessen ist unter freiem Himmel vorgesehen bzw. am Mekong mit der schönen Pagode im Hintergrund. Abgerundet wird dieses stimmungsvolle Event durch eine gehaltvolle Aufführung der Einheimischen – zumal sich diese vortrefflich auf traditionelles Musizieren und die Kunst des Puppenspielens verstehen. Die Tradition des Schattenpuppen-Theaters erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit in Kambodscha, so dass es niemand verpassen möchte. Deshalb wird dieser Vorstellung auch das gesamte Dorf beiwohnen, was ein denkbar unterhaltsames Erlebnis verspricht. Übernachtung in Kratie (F,A)
Hinweis: Das Schatten-Puppenspiel wird dreimal wöchentlich aufgeführt – und zwar zwischen Anfang November bis Ende April jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag sowie von Anfang Mai bis Ende Oktober einmal pro Woche. Auf Anfrage kann jedoch auch eine Privatshow organisiert werden.
Tag 04: Kratie Nach dem Frühstück werden sich auf einer Route entlang des Mekongs herrliche, landschaftliche Ausblicke eröffnen. In dem Dorf Kampi – dem besten Ort, um die seltenen Irrawady-Delfine zu beobachten, wird ein Boot bestiegen, um zu den bevorzugten Plätzen der selten gewordenen Tiere zu gelangen. Sobald sich der erste Delfin gezeigt hat, wird der Motor abgestellt, so dass sich die Passagiere in aller Ruhe auf die Tiere einlassen können – und umgekehrt. Dieser spannende Ausflug wird rund 1 bis 1,5 Stunden in Anspruch nehmen. Anschließend steht ein Besuch des Dorfs Sambo auf dem Programm, wo das Heiligtum Wat Sorsor Mouy Roy besucht werden soll. Die sogenannte „100 Pillars Pagoda“ (100-Säulen-Pagode) ist ein bedeutendes historisches und kulturelles Bauwerk, um das sich die Legende einer Prinzessin und eines Krokodils rankt. Die einheimischen Jugendlichen spielen gern traditionelle Musikinstrumente – eine Kunst, die nach der Pol-Po-Zeit in Vergessenheit zu geraten drohte. Die Kinder freuen sich stets, den westlichen Besuchern ihre Talente vorzuführen. Die Teilnehmer können sich mit einem leckeren Mittagessen starten, das auf dem Gelände der Pagode zubereitet wird. Am Nachmittag wird eine nur etwas zehnminütige Bootsfahrt auf die Insel Koh Trong führen. Diese mitten im Mekong liegende Insel ist besonders typisch für das kambodschanische Landleben, bei dem die Sicherung der Existenz vom Ertrag aus Reis- und Obstanbau abhängt. Natürlich dürfen sich die Besucher hier auch mal an einer Pomelo-Frucht (je nach Saison) versuchen – wie sie hier besonders gut gedeihen sollen... Für diese Erkundungstour hat man die Wahl zwischen einer Fortbewegung mit dem Pferdefuhrwerk oder per Fahrrad. Zunächst soll es zum Tempel der Insel gehen, der mit einer besonderen Aktivität aufwarten kann: Ein ortsansässiger Bauer hat hier ein Baumpflanz-Projekt initiiert, um die einst mit dichtem Wald überzogene Insel zu rekultivieren. Jeder kann dabei helfen, in dem er einen eigenen Baum pflanzt, der dann ein Schild mit dem Namen des Stifters tragen wird. Auf diese Weise lässt sich – so weit entfernt von der Heimat – eine besonders positive Spur in Kambodscha hinterlassen. Nach dieser körperlichen Betätigung ist die Entspannung bei einem traditionellen, kambodschanischen Mittagessen angesagt bzw. unter einem der Pomelo-Bäume direkt am Fluss. Auf der weiteren Route können örtliche Früchte probiert werden. Natürlich wird auch das vietnamesische schwimmende Dorf an der südlichen Spitze der Insel besucht, bevor es am Nachmittag mit dem Boot zurück nach Kratie geht. Gegen 17 Uhr sollte das Hotel noch einmal verlassen werden. Denn Kratie ist für seine spektakulären Sonnenuntergänge bekannt, die dem Panorama des Mekongs einen ganz besonderen Reiz verleihen. Das Naturschauspiel lässt sich zum Beispiel wunderbar von einem der Getränkestände am Flussufer genießen. Übernachtung in Kratie. (F,M)
Tag 05: Kratie – Kampong Thom Sobald das Frühstück eingenommen ist, machen sich die Teilnehmer von Kratie auf den Weg nach Kampong Thom, wofür rund fünf Stunden zu kalkulieren sind. Die Strecke führt durch eine herrliche Landschaft aus Reisfeldern, Königspalmen und kleinen Dörfern. Unterwegs ist ein Zwischenstopp am Berg Phnom Santuk geplant. Über 800 Stufen führen hinaus bis auf die Spitze, auf der sich eine Pagode mit großartigem Ausblick erhebt. Sobald Kampong Thom erreicht wird, erfolgt der Bezug des Hotels. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, kann zur Erholung am schönen, hoteleigenen Schwimmbad oder auch zu einer Fahrradtour entlang des Flusses genutzt werden. Übernachtung in Kampong Thom. (F)
Tag 06: Kampong Thom – Siem Reap Heute steht die Erkundung der bisher erst von relativ wenigen Touristen besuchten Tempelanlagen von Sambor Prei Kuk auf dem Programm. Die sehenswerten Ruinen, die sich einst in drei von Mauern umgebene Hauptkomplexe untergliederten, stammen aus der Chenla-Epoche und finden sich sogar auf der Bewerbungsliste für die Anerkennung als Welterbe der UNESCO. Sie verteilen sich über eine Fläche von insgesamt rund 300 Hektar und sind reichhaltig mit Reliefs verziert. Die Teilnehmer werden zu den schönsten und bedeutendsten der insgesamt fast 150 Tempel und Türmen geführt, die sich im Wald verbergen. Der Weg dorthin verläuft über schmale, schattige Pfade und bietet immer wieder herrliche Blicke auf tropischen Dschungel. Diese interessante Tour unterstützt eine Gemeinde, die mit rund sieben Dörfern im Bereich des Tempelkomplexes liegt und noch heute traditionelles Kunsthandwerk betreibt. Dafür werden vor allem Materialien wie Bambus oder Rattan verwendet. Im „Isanborei Craft Hut“ lassen sich die handgefertigten Produkte der Gemeinde erwerben. Gern werden die Besucher in die Herstellung einiger Produkte eingeführt und lernen die Gemeinschaft besser kennen, die zudem auch ein einfaches, aber schmackhaftes Mittagessen zubereiten wird. Später erfolgt die Weiterfahrt nach Siem Reap, das nach rund 2,5 bis 3 Stunden erreichen wird. Nach dem Bezug des Hotels steht der Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung in Siem Reap. (F,M)
Tag 07: Siem Reap Um diesen erlebnisreichen Tag in vollen Zügen genießen zu können, muss früh aufgestanden werden. Schließlich gilt es, rechtzeitig zum Sonnenaufgang Angkor Wat zu erreichen. Die ersten Sonnenstrahlen des Tages über dem größten, religiösen Bauwerk der Welt dürfte niemanden unbeeindruckt lassen. Bevor sie zu einer ausführlichen Besichtigung der legendären Tempelruine starten, stärken sich die Teilnehmer mit einem Frühstück im Angkor Café, das direkt gegenüber liegt. Der legendäre Haupttempel des archäologischen Feldes wurde während der Herrschaft von König Suryavarman II im frühen 12. Jahrhundert erbaut. Vorbild dafür war der Tempelberg Mount Meru als „Heimat der Götter“. Die Wände im Inneren sind mit Felsbildern und Flachreliefs bzw. Motiven der hinduistischen Mythologie und der Kriege geschmückt, die der Gottkönig geführt hatte. Vor allem aber wird Angkor Wat für seine legendären Apsara-Tänzerinnen gerühmt: Mehr als 2.000 der barbusigen Himmelsbotinnen - halb Mensch und halb göttlich – schmücken das eindrucksvolle Heiligtum. Einst über 30 Jahre gebaut worden ist an diesem Heiligtum, das heute als Wahrzeichen Kambodschas die Landesflagge ziert. Mit einem fest installierten Heißluftballon können die Teilnehmer in eine Höhe von 120 Metern aufsteigen, von wo sie einen spektakulären Ausblick auf das einstige Heiligtum genießen können. Nur so lässt sich die tatsächliche Größe des weitläufigen Tempelkomplexes ermessen. Dann geht es zum Western Baray, das sich in einer idyllischen, ländlichen Gegend verbirgt. Unterwegs lassen sich Wasserbüffel in Schlammpfützen beobachten, uniformierte Schulkinder auf Fahrrädern oder rustikale Ochsenkarren, auf denen die Ernte des Tages eingefahren wird. Auf einer rund 15 Kilometer westlich von Siem Reap liegenden Seidenfarm lässt sich der gesamte Vorgang der Seidenverarbeitung miterleben. Natürlich gibt es hier auch einen verlockenden Souvenir-Shop, in dem sich einige der hochwertigen Seidenprodukte sowie schöne Holz- und Steinschnitzereien erwerben lassen. Anschließend wird die große Mittagshitze durch eine Erholungspause im Hotel ausgespart. Am Nachmittag stehen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des „Small Circuit“ (kleiner Kreis) auf dem Programm. Die mit einem landestypischen Tuk Tuk arrangierte Tour beginnt mit Ta Prohm – zwischen der Mitte des 12. und dem Ende des 13. Jahrhunderts erbaut als berühmtester Tempel. Denn nachdem dieses Heiligtum im Dschungel wiederentdeckt wurde, war es im Originalzustand belassen worden – das heißt, im festen Griff von imposanten Urwaldriesen und wuchernden Kletterpflanzen. Das macht dieses Bauwerk zu einem der meist fotografierten Tempelruinen von Angkor sowie zu einem der wichtigsten Schauplätze in dem mit Angelina Jolie verfilmten Lara Croft-Streifen „Tomb Raider“. Übernachtung in Siem Reap. (F)
Tag 08: Siem Reap Nach dem Frühstück beginnt das Besichtigungsprogramm mit dem Besuch von Angkor Thom, das mithilfe eines umweltfreundlichen Elektrofahrzeugs erreicht wird. Unter der Herrschaft von Jayarvarman VII fungierte dieser Ort einst als letzte Hauptstadt des großen Khmer-Reiches. Die Ruinenstätte ist von einer 8 Meter hohen, ein perfektes Quadrat bildenden Mauer umgeben. Betreten lässt sich die Anlage zum Beispiel durch das eindrucksvolle Süd-Tor, das mit Elefanten und vier gigantischen Gesichtern verziert ist. Auf jeder Seite des Eingangpfads findet sich eine Reihe von 54 Göttern und Dämonen, die die heilige Schlange Naga halten. Von hier geht es weiter zum Bayon-Tempel, der sich exakt im Mittelpunkt der ehemaligen Stadt erhebt. Das Meisterwerk aus dem 12. Jahrhundert wird für seine 54 Türme mit den rätselhaften Gesichtern gerühmt, die die 54 Provinzen des Khmer-Reiches symbolisieren sollten. Zu den wichtigsten Stationen der Erkundungstour zählen die „Terrasse der Elefanten“ und die „Terrasse des Lepra-Königs“, die mit aufwändig gestalteten Flachreliefs bezaubern. Später geht es an Bord eines Schiffs, das seine Passagiere auf den Tonle Sap-See hinaus bringt. Da dieser als Speicherbecken des Mekongs fungiert, kann seine Größe erheblich variieren: Ist das Gewässer während der Trockenzeit knapp 2.500 Quadratkilometer groß, kann sich der Umfang in den Monaten der Monsunzeit um das Vierfache ausdehnen. Die Fahrt führt vorbei an überfluteten Wäldern, mit tropischer Vielfalt belebten Vogelkolonien und auf gestelzten oder schwimmenden Häusern, deren Bewohner ein amphibisches Alltagsleben führen. Wie in dem Dorf Kampong Phluck, das beim Ansteigen des Wasserspiegels automatisch überschwemmt wird (beste Reisezeit von September bis Januar). Nach der Ausschiffung erfolgt die Rückkehr nach Siem Reap. Übernachtung in Siem Reap. (F)
Tag 09: Siem Reap – Beng Mealea – Siem Reap Nach dem Frühstück werden die Teilnehmer das wunderschöne ländliche Kambodscha kennen lernen, denn es geht in das 65 km entfernte, ruhige Beng Mealea. Auf einer kurzen Wanderung durch den dichten Dschungel erhält man Gelegenheit, sich wie ein Forscher von einst zu fühlen – wenn plötzlich der komplett überwucherte Tempel auftaucht. Für Jahrhunderte von der Menschheit vergessen, ist dieses einstige Heiligtum erst vor relativer kurzer Zeit zugänglich gemacht worden. Die Anlage ist nicht restauriert worden und somit genau so erhalten, wie sie entdeckt worden war. Sie zählt zu den wenigen Tempelruinen, die Ihnen Besuchern tatsächlich noch die Möglichkeit bietet, sie mit Kriech- und Kletterpartien zu erkunden. Wer dieses kleine Abenteuer absolviert hat, wird sich umso mehr auf das im Umfeld der Ruine vorgesehene Picknick freuen. Anschließend wird der Tempel Banteay Srei besucht, der als Juwel von Angkor gilt und sich im warmen Nachmittagslicht von besonderer Schönheit zeigt. Die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert erbaute, sogenannte „Zitadelle der Frauen” zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Kambodschas und als einziger, der aus rosafarbenem Sandstein erbaut worden ist. Das Heiligtum zeigt feinste Elemente klassischer Khmer-Kunst, wie sie sich besonders in den herrlichen Flachreliefs mit dem Hindugott Shiva darstellt. Wenn es von den Teilnehmern begrüßt wird – kann auf dem Rückweg in einer örtlichen Gemeinde gehalten werden. Der Reiseführer wird behilflich sein, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre Lebensweise zu erfahren. Das lässt sich meist mit der Möglichkeit verbinden, die Produktion von Reispapier zu beobachten, Palmwein und Palmzucker (saisonbedingt) oder andere einheimische Produkte zu probieren. Bevor Siem Reap erreicht wird, gibt es noch einen lohnenden Zwischenstopp am bei Pre Rup – und zwar genau zur richtigen Tageszeit, um den pyramidenförmigen, von Reisfeldern umrahmten Tempel im stimmungsvollen Lichterspiel des Sonnenuntergangs genießen zu können. Übernachtung in Siem Reap. (F,M)
Tag 10: Siem Reap – Battambang Am Morgen geht es an Bord eines komfortablen Holzboots von Siem Reap über die Weiten des Tonle Saps nach Battambang. Da dieser See als Speicherbecken des Mekongs fungiert, kann seine Größe erheblich variieren: Ist das Gewässer während der Trockenzeit knapp 2.500 Quadratkilometer groß, kann sich der Umfang in den Monaten der Monsunzeit um das Vierfache ausdehnen. Die Fahrt führt vorbei an überfluteten Wäldern, mit tropischer Vielfalt belebten Vogelkolonien und auf gestelzten oder schwimmenden Häusern, deren Bewohner ein amphibisches Alltagsleben führen.
Hinweis: Die Bootsfahrt ist nur in der Regenzeit von Juli bis Dezember möglich, da der Wasserstand während der Trockenzeit zu niedrig ist und die Transferdauer viel zu lange dauern würde. Alternativ geht es über die Straße nach Battambang.
Battambang wird am frühen Nachmittag erreicht. Die nach dem boomenden Siem Reap mittlerweile nur noch drittgrößte Stadt des Landes zeichnet sich durch eine erstaunlich entspannte Atmosphäre aus. Im Bürgerkrieg ist sie lange eine wichtige Zielscheibe der Roten Khmer und entsprechend nicht für Ausländer zugänglich gewesen. Ein Ergebnis dieser Isolation bzw. der fehlenden Entwicklung ist, das Battambang über vergleichsweise viele erhaltene Bauten aus der französischen Kolonialzeit verfügt. Die Einwohner erscheinen überaus freundlich – zumal sie noch nicht in Kontakt mit größeren Touristenscharen gekommen sind. Einst lebte die am trägen Sangker-Fluss liegende Stadt von ihrer Bedeutung als „Reisschale“ Kambodschas, doch mittlerweile ist die lukrative Produktion von Orangen und Jute in den Vordergrund getreten. Nach dem Bezug des Hotels steht der Nachmittag zur freien Verfügung. Die Zeit kann genutzt werden, um am hoteleigenen Schwimmbad zu entspannen oder auf eigene Faust durch diese reizvolle Stadt zu bummeln. Übernachtung in Battambang. (F)
Tag 11: Battambang – Phnom Sameau – Battambang Mindestens so reizvoll wie die Stadt selbst präsentiert sich auch die mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten gespickte Umgebung. Auf dem heutigen Ausflugsprogramm steht zunächst der Phnom Sampeau, der als einer der wenigen Hügel aus der sonst flachen Landschaft aufragt. Sein Name lässt sich mit „Schiffshügel“ übersetzen und ist auf die prägnante Form zurück zu führen. Von dem kleinen Tempel auf der Spitze kann man den Blick weit über die typische Landschaft aus Reis- und Zuckerrohrfeldern mit all ihren eingesprenkelten, buddhistischen Heiligtümern schweifen lassen. Der Namen von Phnom Sampeau steht aber auch für die sogenannten „Killing Caves“ – eine Hypothek der grausamen Vergangenheit bzw. der in der Pol Pot-Zeit begangenen Massaker…. Die hier grassierende Mischung von Gelassenheit und Grausamkeit dürfte jeden Besucher nachdenklich stimmen. Später erfolgt der Transfer zu einer Station des sogenannten „Bamboo Train“. Der legendäre Bambuszug wird in den ländlichen Gebieten auf alten Eisenbahngleisen, die sogar bis nach Phnom Penh führen können, als wichtiges Transportmittel genutzt. Konstruiert sind die rustikalen Fahrzeuge aus zwei Achsen und einer Bambus-Palette, auf der man sitzen kann. Das urige Gefährt wird von einem kleinen Wasserpumpen-Motor angetrieben und hinterlässt auf der durch eine herrliche Landschaft führenden Strecke garantiert bleibende Eindrücke. Im weiteren Verlauf des Tages ist ein Besuch von Wat Banan vorgesehen. Dieser Tempel aus dem 11. Jahrhundert liegt wunderschön zwischen saftigen Reisfeldern und idyllischen Lotusteichen auf einer Bergspitze. Vom Gipfel eröffnet sich ein bestechender Ausblick über das Land. In der unmittelbaren Umgebung des Heiligtums können einige der zahlreichen Dörfer besucht werden, die sich auf die Herstellung lokaler Produkte spezialisiert haben. Hier lässt sich beobachten, wie Reispapier, Textilien, „Prahok“ (typische Fischpaste) und „Grolan“ (Klebreis im Bambusrohr) oder andere Leckereien hergestellt werden. Übernachtung in Battambang. (F)
Tag 12: Battambang – Kampong Chhnang – Oudong – Phnom Penh Nach dem Frühstück geht es von Battambang in ein Dorf, das für sein traditionelles Töpferhandwerk bekannt ist und in der Nähe von Kampong Chhnang liegt. Hier lassen sich vortrefflich die verschiedenen Schritte der Töpferkunst beobachten und auch, wie die Einheimischen traditionellen Reiswein herstellen. Anschließend geht es weiter nach Oudong, das einst als königliche Hauptstadt Kambodscha fungierte. Die Fahrt führt vorbei an zahlreichen Dörfern und Pagoden zum Tempelberg von Oudong, an dem Dutzende Stupas kleben. In einer lauschigen Picknickhütte am Fuß des Berges wird ein Mittagessen aus typischen Khmer-Gerichten serviert. Anschließend erfolgt die Abholung durch einen rustikalen Ochsen-Karren, der mit seinen Passagieren abenteuerlich durch das ländliche Kambodscha knattert. Später geht es über unzählige Stufen hinauf zum Gipfel des Oudong-Bergs. Der Aufstieg wird mit einem unvergesslichen Blick über die Ebene belohnt. Hier lohnt es sich wirklich, etwas länger inne zu halten. Der Reiseführer wird ausführlich die bewegte Geschichte dieser Region erklären. Später geht es weiter nach Phnom Penh. Unterwegs ist eine Visite der Insel Koh Chen geplant – eine Insel im Tonle Sap, die sich neuerdings sogar über eine Brücke erreichen lässt. Ihre Bewohner haben sich auf die Silber- und Kupferschmiedekunst spezialisiert. Gern lassen sie sich in ihren Häusern über die Schulter schauen bei der Herstellung von dekorativen Gegenständen, wie sie bei traditionellen Zeremonien in der Pagode oder für Hochzeiten genutzt werden. Von der Silber-Insel ist es nicht mehr weit bis nach Phnom Penh, das am Nachmittag inkl. Bezug des reservierten Hotels erreicht wird. Die Zeit bis zum Abschieds-Abendessen, bei dem die Teilnehmer noch einmal mit authentischer Khmer-Küche verwöhnt werden, steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Phnom Penh. (F,M,A)
Tag 13: Phnom Penh Bis der Transfer zum Flughafen erfolgt, steht die Zeit in der kambodschanischen Hauptstadt zur freien Verfügung. (F)
Enthaltene Leistungen:
- sämtliche Transfers
- örtliche, fachkundige Reiseleitung
- Hotelübernachtungen mit Frühstück
- Mahlzeiten laut Reiseverlauf (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
- Ballonfahrt
- Bootsfahrten und klimatisierte PKW/Minibus-Fahrten entsprechend dem jeweiligen Reiseverlauf
- Besichtigungen laut Tagesprogramm inkl. Eintrittsgeldern
- 1 hochwertiger Reiseführer pro Zimmer
Nicht enthaltene Leistungen:
- internationale Flüge für die An- und Abreise
- zusätzliche Mahlzeiten und Getränke
- Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben
- Visum für Kambodscha
- Kamera- und Videogebühren
- Versicherungen
Aufpreise:
Hotelkategorie Standard:
Sambor Village (Kampong Thom) obligatorisches Weihnachtsdinner 33,00 € pro Person, obligatorisches Silvesterdinner 37,00 € pro Person
Hotelkategorie Superior: Amanjaya Pancam (Phnom Penh) obligatorisches Weihnachtsdinner 33,00 € pro Person, obligatorisches Silvesterdinner 49,00 € pro Person Villa Kiara (Siem Reap) obligatorisches Silvesterdinner 48,00 € pro Person Sambor Village (Kampong Thom) obligatorisches Weihnachtsdinner 33,00 € pro Person, obligatorisches Silvesterdinner 37,00 € pro Person Hotelkategorie First Class:Raffles Hotel Le Royal (Phnom Penh) obligatorische Mittag- und Abendessen während der Weihnachts- und Silvesterzeit zwischen 37,00 € pro Person und 111,00 € pro Person. Wird bei Anfrage besprochen. Heritage Suite (Siem Reap) obligatorisches Weihachtsdinner 72,00 € pro Person, obligatorisches Silvesterdinner 92,00 € pro Person Sambor Village (Kampong Thom) obligatorisches Weihnachtsdinner 33,00 € pro Person, obligatorisches Silvesterdinner 37,00 € pro Person
Abreise & Mindestteilnehmerzahl:
- tägliche Abreise möglich
- keine Mindestteilnehmerzahl
- diese Reise ist eine individuelle Privatreise
Diese individuelle Privatreise bieten wir mit täglicher Abreise an, es besteht die Möglichkeit zur Änderung von Tagesprogrammen, zu gewünschten Verlängerungen und Kombinationen mit dem gesamten übrigen Programm. Hotelbeispiele:Für mehr Informationen klicken Sie auf die Hotels in rot.
Sala Koh Trong (Kratie)
Sambor Village **(*) (Kampong Thom)
Steung Siem Reap *** (Siem Reap)
Sambor Village **(*) (Kampong Thom)
Villa Kiara *** (Siem Reap)
Hotelkategorie First Class
Sambor Village **(*) (Kampong Thom)
Heritage Suites ***** (Siem Reap)
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