Ausflug - Faszinierendes Phnom Penh

Ausflug - Faszinierendes Phnom Penh
Kambodscha
4 Tage / 3 Nächte
Phnom Penh - Oudong - Phnom Penh


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Besonderheiten dieser Reise
  • 4-tägiger Ausflug nach Phnom Penh
  • Cyclo-Fahrt durch die Straßen der Hauptstadt
  • Kochkurs - Kennenlernen der Khmer Küche
  • Besuch der ländlichen Stadt Qudong (34 km von Phnom Penh entfernt)
  • tägliche Abreise & keine Mindestteilnehmerzahl
 
Dieser viertägige Reisebaustein räumt mit dem Vorurteil auf, dass sich ein Besuch Kambodschas lediglich wegen der legendären Tempelanlagen in Siem Reap lohnen würde…. Denn wer dieses Land wirklich erkunden und auch verstehen möchte, sollte auch der quirligen Hauptstadt Phnom Penh huldigen – zumal die rund eine Million Einwohner zählende Metropole mit unverwechselbarem Charme, allerlei spannenden Sehenswürdigkeiten und einer verlockenden Gastronomie-Szene aufwarten kann.

Tag 01: Phnom Penh
Nach der Ankunft auf dem Flughafen von Phnom Penh erfolgt die Abholung durch einen Reiseführer, der den Transfer zum reservierten Hotel im Zentrum begleitet. Die kambodschanische Hauptstadt zählte einst zu den schönsten Metropolen Südostasiens. Weite Alleen, gelbfarbene Bauten und etliche Straßen-Restaurants mit einladendem Korbmobiliar reflektieren die glorreiche Vergangenheit. Das quirlige, von rund einer Million Menschen bevölkerte Phnom Penh erstreckt sich am Zusammenfluss des mächtigen Mekongs und des legendären Tonle Sap-Sees, doch auch die asiatischen und westlichen Traditionen vermischen sich hier in einer faszinierenden Weise. Nach einer kleinen Entspannungspause geht es in einem Cyclo, wie diese urigen Dreiräder als landestypisches Fortbewegungsmittel genannt werden, mitten durch das Zentrum der Stadt. Ein erster Zwischenstopp ist am Wat Phnom vorgesehen: Der Tempel thront auf einem Berg, wo die Gründung Phnom Penhs ihren Ausgang genommen haben soll. Dann geht es weiter zum 1866 errichteten Königspalast mit seiner berühmten Silberpagode. Ihr Name geht auf die 5.000 schweren, silbern schimmernden Platten zurück, die den Boden im Inneren schmücken. Doch auch die hier gezeigten Buddhastatuen aus Gold, Silber, Bronze und Kristall ziehen die Blicke der Besucher auf sich. Weiterhin an der geplanten Route liegt das eindrucksvolle Nationalmuseum. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung an Khmer-Kunst aus dem 4. bis 13. Jahrhundert. Gezeigt werden unzählige Einzelstücke, die die Macht der kambodschanischen Gottkönige widerspiegeln. Im hölzernen Dachgebälk des betagten Bauwerks hat sich eine imposante Fledermauskolonie eingerichtet. Am späten Nachmittag geht es an Bord eines Schiffs, um bei Cocktails und Appetithäppchen das Treiben auf muntere Treiben am Ufer des Tonle Sap-Flusses zu beobachten. Das Abendessen ist im Restaurant Le Wok vorgesehen und wird mit vielen köstlichen Überraschungen der Khmer-Küche bestechen. Übernachtung in Phnom Penh. (A)

Tag 02: Phnom Penh
Heute sollen die Teilnehmer mehr über die unglaubliche, dunkle Vergangenheit Kambodschas erfahren. Deshalb steht der Besuch des Tuol Sleng Genocide Museums auf dem Programm. Es befindet sich in einer ehemaligen Schule, die von den Roten Khmer nach ihrem Sieg 1975 in das berüchtigte Folter-Gefängnis „S 21“ verwandelt worden war. Der weitere Verlauf der Tour folgt dem Weg, den einst fast alle Insassen gegangen sind: Zu den Killing Fields von Choeung Ek. Diese beiden extrem bewegenden Etappen werden prägend sein für das richtige Verständnis, das Kambodscha und den hier lebenden Menschen entgegen zu bringen ist. Später wird der Ausflug nach Stung Meanchey fortgesetzt – einer Nachbargemeinde, in der sich ein Stützpunkt der humanitären Hilfsorganisation „Pour un Sourire d’ Enfant“ (auf Deutsch: Für das Lachen eines Kindes) befindet. Ziel ist es, die Schul- und Berufsausbildung von Straßenkindern zu fördern. Wer das Zentrum besucht, lässt sich meist schnell vom Lachen und der Fröhlichkeit der hier lebenden Kinder anstecken. Thematisch zu diesem Besuch passend, ist das Mittagessen im Le Lotus Blanc vorgesehen – einem Restaurant im Zentrum von Phnom Penh, das vielen Jugendlichen als Stätte einer gastronomischen Ausbildung dient. Anschließend ist ein Besuch im „Sovanna Phoum Theatre & Art Gallery“ vorgesehen, um den Tag mit einem traditionellen Schatten-Puppenspiel und klassischen Tanzvorführungen abzurunden. Übernachtung in Phnom Penh. (F,M)

Hinweis: Das Schatten-Puppentheater spielt nur freitags und samstags. An den anderen Tagen wird als Alternative die „Royal Arts School“ bzw. eine traditionelle Vorführung von Apsara-Tänzerinnen besucht.

Tag 03: Phnom Penh – Oudong – Phnom Penh
Heute wird die Unterkunft schon am frühen Morgen verlassen, um Wat Botum zu erkunden. Bereits um 1422 erbaut, zählt dieses Heiligtum zu den landesweit nur fünf Tempeln, die bis heute im Original erhalten geblieben sind. Das eindrucksvolle, mit zahlreichen, schmucken Stupas dekorierte Bauwerk trägt den Beinamen „Tempel der Lotusblüten“ und fungiert als religiöses Zentrum der Thammayut – einer buddhistischen Glaubensgemeinschaft in Kambodscha. Sobald die Teilnehmer eingetroffen sind, werden die Mönche eine private Zeremonie geben und ihren Segen erteilen. Anschließend ist Entspannung angesagt. Mittags steht ein erlebnisreicher Kochkursus auf dem Programm, bei dem sich eine Menge über die Khmer-Küche erlernen lässt. Der Einkauf der Zutaten erfolgt bei einem gemeinsamen Bummel über den örtlichen Markt. Hier begeistert die ungewohnte Fülle an saisonalen tropischen Früchten ebenso wie eine enorme Vielfalt an Formen, Farben und Gerüchen. Zurück in der Kochschule, beginnt die Verarbeitung der eingekauften Zutaten, wobei das mit Sicherheit leckere Ergebnis natürlich auch verspeist werden soll. Am Nachmittag geht es in einem privaten Fahrzeug nach Oudong, das rund 40 Kilometer außerhalb Phnom Penhs liegt. Die Fahrt führt vorbei an beschaulichen Dörfern, glitzernden Tempeln und weitläufigen Reisfeldern. Nach der Ankunft erfolgt der Umstieg in einen rustikalen Ochsenkarren, der auf einer herrlichen Rundtour durch die romantische Reisfeld-Szenerie knattert. Fröhliche Kinder werden sich einen Spaß daraus machen, die westlichen Besucher zu Fuß oder per Fahrrad ein Stück des Weges zu begleiten. Der Besuch bei einer örtlichen Familie soll Aufschluss über die Produktion von Palmzucker geben. Als letzte Station geht es auf einen kleinen Hügel, von dem sich ein herrlicher Ausblick in die kambodschanische Landschaft eröffnet. Übernachtung in Phnom Penh. (F,M)

Tag 04: Phnom Penh
Bis der Transfer zum Flughafen erfolgt, steht der letzte Tag dieses Reisebausteins zur freien Verfügung. (F)
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