Ausflug - Angkor Intensiv
Kambodscha
4 Tage / 3 Nächte
Siem Reap
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Besonderheiten dieser Reise
- 4-tägiger Ausflug zum Wahrzeichen von Kambodscha
- Bootsfahrt auf dem Tonle Sap See
- Besichtigung Angkor Wat, Angkor Thom, Tha Prohm, Roulous, Banteay Srei
- tägliche Abreise & keine Mindestteilnehmerzahl
Dieser viertägige Reisebaustein präsentiert sich als ideale Erkundungs-Möglichkeit für die weltberühmten Tempelruinen von Angkor, ohne dass das Programm in irgendeiner Weise strapaziös werden würde. Ausgehend von der Provinzhauptstadt Siem Reap werden die wichtigsten Heiligtümer des Angkor-Reichs besichtigt, wobei gleich am ersten Tag der fünftürmige Haupttempel Angkor Wat auf dem Programm steht. Über 30 Jahre soll an dieser imposanten Anlage einst gebaut worden sein, die als Wahrzeichen Kambodschas gilt und auch die Landesflagge ziert. Den Abschluss bildet eine erlebnisreiche Bootsfahrt über den faszinierenden Tonle Sap-See – dem größten Binnengewässer Südostasiens, das mit einem reichhaltigen amphibischen Alltagsleben besticht.
Tag 01: Siem Reap
Nach der Ankunft in Siem Reap erfolgt die Abholung durch einen Reiseleiter, der den Transfer zum reservierten Hotel begleitet. Nach einer kurzen Pause geht es mit einem landestypischen Tuk Tuk auf Besichtigungstour nach Angkor Wat. Der Haupttempel des archäologischen Feldes wurde während der Herrschaft von König Suryavarman II im frühen 12. Jahrhundert erbaut. Vorbild dafür war der Tempelberg Mount Meru als „Heimat der Götter“. Die Wände im Inneren sind mit Felsbildern und Flachreliefs bzw. Motiven der hinduistischen Mythologie und der Kriege geschmückt, die der Gottkönig geführt hatte. Vor allem aber ist Angkor Wat für seine legendären Apsara-Tänzerinnen berühmt: Mehr als 2.000 der barbusigen Himmelsbotinnen - halb Mensch und halb göttlich – schmücken das eindrucksvolle Heiligtum. Besonders stimmungsvoll präsentiert sich der Tempel zum Sonnenuntergang, der die Besichtigungstour auf herrliche Weise abrundet. Nach der Rückkehr in das Hotel steht der Abend zur freien Verfügung. Übernachtung in Siem Reap.
Tag 02: Siem Reap
Heute geht es zur 15 Kilometer von Siem Reap entfernten Roluos-Gruppe. Hier lag einst die erste Stadt, die von den angkorianischen Königen im 8. und 9. Jahrhundert errichtet worden war. Die Anlage besteht aus den drei Tempeln Bakong, Lolei und Preah Ko. Die wunderschöne Umgebung ist mit Reisfeldern und Zuckerrohrpflanzen besonders typisch für Kambodscha und kann während der Fahrt mit einem traditionellen Ochsenkarren genossen werden. Die Tour endet in einer zeitgenössischen Pagode, wo ein buddhistischer Mönch eine unvergessliche, private Segnungs-Zeremonie vornehmen wird. Diese verbindet sich mit den besten Wünschen für die Gesundheit, Glück und eine sichere Reise. Die Rückkehr zum Hotel verbindet sich mit einer längeren Pause, um der Mittagshitze zu entgehen. Am Nachmittag stehen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des „Small Circuit“ (kleiner Kreis) auf dem Programm. Die Tour beginnt mit Ta Prohm – zwischen der Mitte des 12. und dem Ende des 13. Jahrhunderts erbaut als berühmtester Tempel. Denn nachdem dieses Heiligtum im Dschungel wiederentdeckt wurde, wurde es im Original-Zustand belassen – das heißt, im festen Griff von imposanten Urwaldriesen und wuchernden Kletterpflanzen. Das macht Ta Prohm zu einem der meist fotografierten Tempelruinen von Angkor. Von hier ist es nicht mehr weit zu den Ruinen des „Grand Circuit“, wie dem überwucherten Preah Khan-Tempel oder Neak Pean, das einst als heilige Stätte inmitten eines künstlichen Sees gelegen hat. Mit den vielfältigen Impressionen des Tages geht es zurück in das Hotel. Übernachtung in Siem Reap. (F)
Tag 03: Siem Reap
Nach dem Frühstück wird der Tempel Banteay Srei besucht, der als Juwel von Angkor gilt und sich im warmen Morgenlicht von besonderer Schönheit zeigt. Die sogenannte „Zitadelle der Frauen” zählt zu den besterhaltensten Tempeln Kambodschas und als einziger, der aus rosafarbenem Sandstein erbaut worden ist. Das Heiligtum zeigt feinste Elemente klassischer Khmer-Kunst, wie sie sich besonders in den herrlichen Flachreliefs mit dem Hindugott Shiva darstellt. Auf dem Rückweg ist die Begegnung mit Einheimischen vorgesehen, wobei der Reiseleiter gern behilflich sein wird, miteinander ins Gespräch zu kommen und gegenseitige Fragen zu übersetzen. Wer mag, kann sich auch gern an einheimischen Produkten wie Palmwein und Palmzucker (saisonbedingt) versuchen. Das Mittagessen ist im Sala Bai organisiert – einer Schule, in der junge Kambodschaner aus armen Familienverhältnissen Tätigkeiten der Gastronomie erlernen, um ihre Existenz zu sichern. Auf einem kleinen Rundgang können die Teilnehmer mehr über dieses sinnvolle Hilfsprojekt erfahren. Am Nachmittag ist die Besichtigung der Ruinen von Angkor Thom geplant – und zwar in einem umweltfreundlichen Elektro-Fahrzeug. Unter der Herrschaft von Jayarvarman VII war dieser Ort einst die letzte Hauptstadt des großen Khmer-Reiches. Sie ist von einer 8 Meter hohen, ein perfektes Quadrat bildenden Mauer umgeben. Betreten lässt sich Angkor Thom zum Beispiel durch das eindrucksvolle Süd-Tor, das mit Elefanten und vier gigantischen Gesichtern verziert ist. Auf jeder Seite des Eingangpfads findet sich eine Reihe von 54 Göttern und Dämonen, die die heilige Schlange Naga halten. Von hier geht es weiter zum Bayon-Tempel, der sich exakt im Mittelpunkt der ehemaligen Stadt erhebt. Das Meisterwerk aus dem 12. Jahrhundert wird für seine 54 Türme mit den rätselhaften Gesichtern gerühmt, die die 54 Provinzen des Khmer-Reiches symbolisieren sollten. Zu den wichtigsten Stationen der Erkundungstour zählen die „Terrasse der Elefanten“ und die „Terrasse des Lepra-Königs“, die mit aufwändig gestalteten Flachreliefs bezaubern. Übernachtung in Siem Reap. (F,M)
Tag 04: Siem Reap
Am Tag des Abschieds von Siem Reap steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Sobald sich die Teilnehmer mit einem Frühstück gestärkt haben, geht es mit einem ortsüblichen Boot über den Tonle Sap bzw. den größten Süßwassersee Südostasiens. Da er als Speicherbecken des Mekongs fungiert, kann er sich in der Regenzeit bis auf die vierfache Fläche erweitern. Mit Kampong Phluck wird ein typisches Dorf aus Stelzenhäusern besucht, in dem die Einheimischen über und mit den Fluten des riesigen Sees leben. Doch auch die schwimmenden Häuser und überfluteten Wälder zeugen vom faszinierenden, amphibischen Leben auf dem Tonle Sap.
Hinweis: Wegen des geringen Wasserstandes in der Trockenzeit ist die Bootsfahrt nur möglich von Juni bis März (beste Reisezeit von September bis Januar). Alternativ können Sie an anderen Tagen das schwimmende Dorf Chong Kneas besuchen.
Nach der Rückkehr in das Hotel, steht die Zeit bis zum Flughafentransfer zur freien Verfügung. (F,M)