
Einst schillernde Sommerfrische für die Franzosen und reiche Kambodschaner, findet sich diese Höhenstation rund 35 Kilometer von Kampot als gespenstische Ruinenlandschaft in den Bergen. Im umliegenden Nationalpark können bis zu 15 Meter hohe Wasserfälle, Urwaldriesen und eine seltene Fauna erkundet werden.
Bemooste Kolonialbauten zieren die Straßen der Provinzhauptstadt am Teuk Chhou Fluss, während die von Palmen gesäumte Promenade mediterranes Flair versprüht. Im behaglichen Korbstuhl-Mobiliar der romantischen Restaurants am Flussufer lässt es sich nach einem der hier vielfältig möglichen Tagesausflüge prächtig entspannen. Die Stadt ist ein beliebtes Wochenendziel für Leute aus Phnom Penh, die gern die Natur des Bokor National Parks genießen. Den Stadtrand zieren Obstplantagen, Hügel- und Höhlenlandschaften sowie ein kleiner Zoo, in dem Tiger wohnen. Kampot ist ähnlich wie Takeo ein beliebter Stopp auf dem Weg in den Küstenort Kep.
Kep gehörte als blühendes Seebad zu den Juwelen des frühen Kambodscha-Tourismus in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Roten Khmer vernichteten den reizvollen Badeort und nur mühsahm rappelt sich der Ort wieder auf. Kep wurde bereits von Sihanoukville deutlich in den Schatten gestellt, was an Hotelauswahl, gastronomischer Vielfalt und Anzahl der Besucher erkennbar ist. Rund 25 km südöstlich von Kampot schmiegt sich das kleine Fischerdorf heute an die Küste. In Kep lässt sich jedoch vortrefflich einheimisches Badeleben beobachten, zu dem auch ein beliebter Krabbenmarkt zählt. Bootsausflüge führen zur reizvollen Rabbit Island, Wandertouren durch den Naitonalpark im Hinterland. Kep bietet ein komfortables 4-Sterne Hotel und eine handvoll guter Restaurants. Wer abseits ausgetretener Pfade ein paar erholsame Tage am Meer verbringen möchte, ist in Kep genau richtig.